Ein Kommentar: Datenschutz & Corona-App

The app works with cryptographic technologies that technically prevent structural surveillance. Also, the app is open source, so everyone can access and assess the code for themselves: https://github.com/corona-warn-app.

Indeed, the app was built together pretty quick and dirty under a lot of public pressure. However, the app probably offers more privacy than 80% of all apps all of us have installed on our phones. Also, it was built by specialists from SAP and Deutsche Telekom, both being globally active German companies that manage sensitive personal (medical) data worth billions in a very pro-privacy jurisdiction like the EU on a day-to-day basis.

I don’t think surveillance is the problem, but rather fake data making its way into the system, leading to destructive political decisions as a consequence. Besides, if the government wanted more of our data, it wouldn’t need to build a brand new app for that: https://thenextweb.com/world/2019/05/29/a-german-minister-wants-access-to-your-encrypted-whatsapp-and-telegram-messages/.

So, for the app to work, it is important that everyone at least understands what the app can do to help rather than harm and of course check it out!

X – Allein zu Haus‘

Ehrlich gesagt ist das heute für mich nicht so ein ungewöhnlicher Freitag. Nach einer anstrengenden Woche Freitag Abend alleine vor dem Fernseher, oder vor einem Buch, zu sitzen. Mir tun die Menschen leid, die das nicht kennen/können, allein zu Hause sein. Witzig, genau Diese halten mich dann für bemitleidenswert.

EDEKA – wir lieben Klopapier

Dinge, die schon viel früher hätten passieren müssen.

Quarantäne – ich, als Zugehörige der Risikogruppe und eher antisozialer Mensch habe nun endlich einen gesellschaftlich akzeptierten Grund (also für die Meisten), damit ich meine Wohnung nicht verlassen muss. Yeah!

Corona – schmeckt nicht, muss nicht sein. Zeigt mir aber, dass ich mein Leben doch mag und gerne weiterleben würde.

Menschenparadoxon

Menschen sind irgendwie paradox. Manchmal freue ich mich unter Menschen zu sein, vor allem natürlich bei denen, die ich mag. Und manchmal will ich am liebsten auf eine einsame Insel auswandern. Dann hätte ich 8 Uhr morgens keine überfüllten Bahnen (obviously nicht mal Bahnen) mit Menschen, die von der bevorstehenden Arbeit genervt sind und 16 Uhr keine überfüllten Bahnen mit genervten Berlinern, die jetzt schon von ihrem zu Hause genervt sind und Touris (die offensichtlich auch von ihrem zu Hause genervt sind haha).

Das ist auch das paradoxe an Berlin. Eine Hassliebe. Ich liebe es, dass hier jeder rumlaufen kann wie er will und nicht schief angeguckt wird, weil es einfach niemanden juckt. Warum sollte es auch jemanden jucken? Aber es ist auch total nervig, dass hier jeder rumläuft. Das ist auch irgendwie das paradoxe, wenn mich jemand fragt, ob ich „als Frau“ nicht Angst habe, abends in Berlin alleine rumzulaufen. Ich antworte dann meistens „nein, habe ich nicht, weil immer Menschen um mich herum sind“. Aber wahrscheinlich sollte mir genau das Angst machen haha.

Wenn man gerade nicht alleine sein will (was bei mir relativ selten vorkommt), geht man einfach raus in die Menschenmassen, zu jeder Uhrzeit und in fast jeder Straße wird man mit Menschen beglückt.
Manchmal frage ich mich, wie so viele Menschen trotzdem alle eine individuelle Lebensgeschichte erzählen können. Irgendwie faszinierend.

Unpopular opinion #1: ich liebe den Winter

Okay, das was gerade in Berlin zu sehen ist, kann man nicht gerade Winter nennen. Leider. Ich hab‘ so Lust auf Schnee und von mir aus auch Schneehagel oder sowas. Der Winter gibt mir einfach ein richtig gemütliches Gefühl. Klar, nach dem Schnee, wenn dann der ganze Matsch da ist, ist es auch nicht mehr schön. Aber an sich liebe ich es, dass es so früh dunkel wird und so spät hell. Ich bin ein Mensch der Nacht haha. Ich liebe es mich in einen gemütlichen Pullover zu packen und mich mit einem fetten Schal einzuwickeln. Dass zu dieser Jahreszeit auch einfach nicht so viele Menschen unterwegs sind (also in Parks usw.) finde ich als social retard auch toll. Wenn ich jetzt noch einen Kamin hätte, wäre es perfekt!

Ich habe einfach jetzt schon wieder Angst vor‘m Sommer. Gefühlte 40 Grad in der Wohnung und draußen sind überhaupt nicht meins. Bei Kälte ist das tolle, dass man etwas dagegen tun kann! Wenn man friert, murmelt man sich schön ein und dann ist gut. Wenn es heiss ist, kann man einfach nichts dagegen tun, außer schwitzen. Und schwitzen mag ich nicht. Na mal schauen, wie der Sommer dieses Jahr wird..

Das hat mir vor ein paar Tagen ein Freund aus Baden-Württemberg geschickt. NEID!!

Schlimmtoll

Witzig, das dachte ich mir heute auch.

Das tolle an der Uni ist, dass man nicht hingehen muss, wenn man nicht will.
Das schlimme an der Uni ist, dass man nicht hingehen muss, wenn man nicht will.
Das tolle/schlimme an mir ist, dass ich mich jeden Tag anders fühle.

Blood, Tears, Gold & Minds

Manchmal finde ich keine Worte dafür wie ich mich fühle.

Ich erschrecke vor mir selbst. Gestern noch, da war alles gut. Gute Laune, lustig, motiviert.
Heute? Komplett das Gegenteil. 180 Grad Wendung. Ohne Grund.

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Ex-istenzielle Krise

Ich habe persönlich herausgefunden, dass die beste Methode um über jemanden hinweg zu kommen ist, sich einfach ein neues Problem zu machen. Damit meine ich aber ein richtig beschissenes scheiss Problem! Also es muss schon böse sein, sonst funktioniert das nicht. Etwas, was genau so viel Nachdenkzeit einnimmt, wie die Person, über die man versucht hinweg zu kommen. Danach fühlt sich dieses „über jemanden hinweg kommen“ lächerlich an. Warum ist es davor nur so eine Qual?

Wenn man aber gerade keine neue Krise parat hat, gilt nur eins: ABLENKUNG! Mit Freunden ausgehen, ein neues Hobby finden, lesen, etc. Das ist tatsächlich der simpelste (wenn auch für manche schwierigste) Trick. Geduld, Freunde! Investiert die Zeit, die ihr in „an andere denken“ vergeudet, lieber in euch. Stichwort Selbstliebe.

Je suis 2020

MERRY CRISIS & A HAPPY NEW FEAR!

Den Silvesterabend gestartet mit veganen Pizzabrötchen, die überzeugten Anti-Veganern super geschmeckt haben, und den Neujahrstag ausklingen lassen mit einem Gregor Gysi und Martin Sonneborn (GOATS!) Talk, Missverstehen Sie mich richtig.
https://www.youtube.com/watch?v=4z3mu63yxII&t=197s (Empfehlung!)

Nach einer fröhlichen Nacht und 4 Stunden Schlaf geht es mir tatsächlich gut, und das ist der einzige Vorsatz, den ich mir für 2020 setze.

What a time to be alive

BERLIN – WAS GEHT ABBB, SEID IHR GUT DRAUF ODER WAS?

Dieses Jahr ist bei mir so viel passiert. Ohne Spaß, ich glaube, das war mein ereignisreichstes Jahr seitdem ich denken kann. Jedenfalls kommt es mir so vor. Es sind einfach so viele negative Dinge passiert, aber gleichzeitig auch so viele positive. Mittlerweile habe ich wirklich das Gefühl, dass jede schlechte Sache durch eine gute kompensiert wird (Karma/Schicksal??). Jedenfalls kann ich gerade echt sagen, dass mir mein Leben Spaß macht, mit einem Gefühl, das ich so noch nie hatte. Ich war bisher immer eher pessimistisch unterwegs – das hat sich geändert.

Ich will hiermit einfach nur ausdrücken, dass ich unglaublich dankbar für alles bin. Für alle Menschen die mich dieses Jahr supportet haben, für tolle Gespräche, Erlebnisse etc. pp.

Tatsächlich habe ich auch darüber nachgedacht, was denn mein Highlight des Jahres war. Und mir fielen so viele Sachen ein! Aber vor allem, dass ich glücklich bin. :‘-)

Me-time is the best time

Ich bin schon immer so ein Mensch gewesen, der sich nach einem Abend mit Menschen total auf den nächsten Tag freut, an dem ich allein und abgeschottet von jeglicher sozialen Interaktion mit anderen Menschen bin. Wenn ich am Wochenende komplett ausgeplant bin (durch Geburtstage etc.), macht mich das total unruhig. Das ist für mich dann so, als hätte ich kein Wochenende.

Tatsächlich glaube ich, dass es vielen schwer fällt so wirklich allein, mit sich selbst (viel) Zeit zu verbringen. In meinem Umfeld ist mir das schon oft bei Personen in einer festen partnerschaftlichen Beziehung aufgefallen (ich habe keine genaue Statistik; andersrum ist es natürlich auch möglich ;)).
Ein Beispiel war mal ein Arbeitskollege von mir. Es war Freitag, 14 Uhr und unserem Büro hieß es wortwörtlich „ab Eins macht Jeder seins“ und dieser Kollege hielt sich auch gerne an diese Regel. Ich fragte ihn, weshalb er noch auf Arbeit ist und er sagte, er wüsste nicht, was er zu Hause machen soll, da seine Freundin auch noch auf Arbeit ist und er sich somit nicht zu beschäftigen wüsste.
Das ist natürlich nichts verwerfliches oder sonst was, aber an dem Punkt dachte ich wirklich, dass ich froh bin, dass ich das kann. :’D

Kanye beschreibt es ganz gut: